Mein Weg zur Qimeisterei

Mit 28 Jahren habe ich in den USA zum ersten Mal Tai Chi erlebt.
Etwas daran hat mich sofort berührt – ruhig, klar, kraftvoll.

 Kurz darauf, zurück in Deutschland, besuchte ich einen Kurs an der Universität.
Nach der ersten Einheit fühlte ich mich aufgerichtet, größer, präsenter.
Da war klar: Das ist mein Weg.

Was als Interesse begann, wurde über die Jahre zu etwas anderem:
zu einer Notwendigkeit.

Ein Bandscheibenvorfall, Knieschmerzen und körperliche Einschränkungen haben mich gezwungen, tiefer zu gehen.
Regelmäßige Praxis war nicht mehr optional – sie wurde zur Grundlage dafür, beweglich und stabil zu bleiben - sonst würde ich vermutlich  im Rollstuhl sitzen.

Ich habe gelernt, meinen Körper zu verstehen.
Nicht theoretisch – sondern durch tägliche Erfahrung.

Über viele Jahre hinweg sind so Atemarbeit, Vorstellungskraft, Qi Gong, Tai Chi, Akupressur, Körperarbeit und therapeutische Ansätze zu einem eigenen Weg zusammengewachsen.

Heute bin ich 61 – beweglicher, stabiler und viel verbundener mit meinem Körper, als ich es mit 25 war.
Und ich weiß: Das ist kein Zufall und es entwickelt sich immer weiter.

Es ist das Ergebnis von Praxis.

Mit der Qimeisterei gebe ich gerne das weiter:
einfache, klare und wirksame Wege, um beweglich, präsent und lebendig zu bleiben – gerade auch ab 50.